Nächste Veranstaltungen im Atelier:

Freitag, 9. März 2012, 20:00 Uhr:
(Eintritt frei, Spenden erbeten)
JAZZ MIT SPANIOL 4
mit Frank Spaniol (Tenorsaxofon und Bassklarinette), Ulf Kleiner (Piano),
Markus Bodenseh (Bass), Sebastian Merk (Drums)

Über die Finalisten beim Neuen Deutschen Jazzpreis, die bereits 2010
erfolgreich im Atelier gastierten, schrieb die Presse:
"... improvisatorische Musik vom Feinsten, spannend, energiegeladen,
intelligent und humorvoll." ---- "Moderne Jazzmusik mit besonderer Note.“ ----
"Ein Genuss für alle Blue-note-Empfänglichen, ebenso anspruchsvoll
wie kurzweilig und zeitlos."


Donnerstag, 22. März 2012, 20:00 Uhr:
(Eintritt frei, Spenden erbeten)
FRIEDHELM BAUMGÄRTNER LIEST AUS "DER MILAN"
in Zusammenarbeit mit der Galerie Hafemann, Wiesbaden

In Friedhelm Baumgärtners Erzählung "Der Milan" verschwindet unter rätselhaften Umständen
ein Mann aus Deutschland. Eine Verlagsangestellte aus der Schweiz geht den Spuren nach
und findet für sich eine Interpretation des Geschehens. In poetischen Bildern und exakt
beschriebenen Beobachtungen entsteht zunehmend eine Atmosphäre, in der sich Wirklichkeit
ins Magische wandelt.
Die Handlung spielt in einem kleinen Ort in der Franche Comté im Haus einer Künstlerin aus Basel.
Friedhelm Baumgärtner war über viele Jahre Gast in diesem Haus und hat die besondere Atmosphäre
des gesamten Landstrichs in seiner Erzählung eingefangen.


Mittwoch, 18. April 2012, 20:00 Uhr:
(Eintritt frei, Spenden erbeten)
LEBEN UND WANDEL DES FABELDICHTERS AISOP
mit Ernst Walter Siemon (Lesung) und Roswitha Kerz (Bilder)

Ein seltenes antikes Dokument in moderner Fassung: Der sogenannte „Aesop-Roman“,
ein anonymes Manuskript aus der frühen römischen Kaiserzeit, dessen Wurzeln aber
weiter zurückreichen, erzählt in legendenhafter Form Episoden aus dem Leben des
berühmten Fabeldichters. Während die Fachwelt den Text über Jahrhunderte wegen
seines volkstümlichen Charakters und losen Aufbaus als Stiefkind behandelte,
genoss er im Mittelalter große Popularität, wurde sogar regelrecht zum Bestseller
durch die mit Holzschnitten versehene deutsche Übersetzung von Heinrich Steinhöwel
im 15. Jahrhundert.
Seitdem hat dieser Schelmenroman die Geister umgetrieben und inspiriert – stellvertretend
sei hier nur Hans Sachs erwähnt – und sogar zu neuen Adaptationen verführt.
Der langjährige Rundfunksprecher Ernst Walter Siemon liest eine neue Übersetzung aus
dem Altgriechischen von Sophia Georgopoulou, und dazu werden Illustrationen der Grafikerin
Roswitha Kerz gezeigt.

Aus dem Inhalt: Dem zunächst stummen Sklaven Aesop wird von der Göttin Isis nicht nur die
Sprache, sondern auch die Gabe des Geschichtenerzählens geschenkt, womit er seinem Herrn
manchmal hilft und ihn ebenso häufig verwirrt und narrt. Als er den Bürgern von Samos
eine Weissagung deutet, wird er freigelassen und sogar zum Botschafter, was ihn zu
verschiedenen Reisen veranlasst. Seine Reise nach Delphi jedoch endet tödlich: Aus Rache für
sein loses Maulwerk spinnt man eine Intrige gegen ihn, was zu einem gerichtlichen Todesurteil
führt. Aesop wird von einem Felsen in die Tiefe gestürzt, aber auch nach seinem Tod spielt
er seinen Widersachern übel mit.


ACHTUNG; TERMINVERSCHIEBUNG:
Samstag, 12. Mai 2012, 20:00 Uhr:
(Eintritt frei, Spenden erbeten)
JAZZ MIT ERIC PLANDE UND BOB DEGEN
(Saxofon, Piano)




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